Wandern Tirol: Auf die Serles

Reise Tirol: Von Stans über das Ochsenkar auf das Stanser Joch wandern

Schwere Wanderung auf einen Aussichtsgipfel zwischen Stubaital und Wipptal
Unweit der Grenze nach Südtirol sieht man von der Autobahn in Tirol einen markanten Gipfel - die Serles. Die meisten fahren an ihm vorbei, obwohl die Serles ein schöner Berg bei einer Wanderreise wäre.
Beginnen kann man diese anspruchsvolle Wanderung entweder vom Stubaital aus oder vom Wipptal. Wir entscheiden uns für die Variante ab Wipptal, das mit dem Auto von Innsbruck aus schnell erreichbar ist. Man fährt über Autobahn und Brenner Bundesstrasse nach Matrei am Brenner. Gleich am Ortseingang zweigt rechts eine Strasse zum Kloster Maria Waldrast ab. Dieser folgt man. Sie wird in Folge zu einer Mautstrasse und endet direkt beim Kloster. Ausreichend Parkplätze stehen dort zur Verfügung. Auf 1638 Metern Seehöhe beginnt nun die Wanderung zur Serles. Das Gipfelkreuz sieht man bereits vom Parkplatz aus ganz klein oben auf dem Fels. Vorbei am Kloster und dem Brunnen (wo man noch die Trinkwasserflaschen auffüllen kann) geht es hinein in einen Lärchenwald. Auf einem schmalen Wanderweg geht es zuerst etwas steiler, dann weniger steil auf dem Serles-Panoramaweg in Richtung Serlesjöchl. Drei größere Lawinenstriche werden gequert, die im Sommer als Schotterfelder auffallen. Danach wird es wieder steiler und man wandert hinauf zum Joch. Im oberen Bereich kurz vor dem Serlesjöchl sind beeindruckendes Kalkfelsen zu sehen. Dann ist das Serlesjöchl mit einer Höhe von 2384 Metern erreicht. Wunderbar sieht man auf der anderen Seite Richtung Stubaital und die Kalkkögel. Bis hierhin ist die Wanderung mittelschwer.
Nun folgt der schwere Teil der Wandertour. Zuerst ist eine Leiter hinaufzusteigean. In Folge kommen drahtversicherte Wege, wo man genauf aufpassen muß. Die Tritte müssen sicher sein, links und rechts geht es hinunter.  Nachdem man diese Passage gemeistert hat, wird es nicht mehr schwieriger, jedoch sollte man noch über genügend Kraft verfügen, damit man die Schritte zielgerecht und genau setzen kann. Ein Ausrutscher auf den steinreichen Weg kann böse Folgen haben. Kleinere Klettereien lassen sich problemlos meistern. Nach weiteren 350 Höhenmetern ab dem Serlesjöchl taucht hinter der letzten kleinen Kletterstelle das Gipfelkreuz der Serles auf. Oben auf dem Gipfel der Serles (2717 Meter) geniesst man einen schönen Rundumblick, den man sich allerdings mit vielen anderen Wanderern teilen muß.
Nach einer Pause mit Brotzeit und Aussicht geht es auf dem gleichen Weg wieder hinunter nach Maria Waldrast.
Für den Aufstieg sollte man 3 Stunden einplanen, für den Abstieg 2 Stunden. Dazuzurechnen ist die Zeit für Pausen, Brotzeit und Fotostopps. Es gilt rund 1100 Höhenmeter bergauf und bergab bei einer Österreich Reise zu wandern.
Mehr Tipps? Hier unter Tirol wandern.

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